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Bio-Fouling

Unter Bio-Fouling versteht der Fachmann die Verschmutzung von wärmeübertragenden Anlagenteilen durch mikrobiologische Inhaltsstoffe des benutzten Kühlwassers. Im Wesentlichen unterscheidet man dabei die Prozesse des Makro- und des Mikrofoulings.

Bio-Fouling

Beispiel Bio-Fouling,
Foto: Wikipedia.org (Markus Schweiss) / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Bio-Fouling führt zu erheblichen Schäden in Industrie und Gewerbe

Makrofouling entsteht hauptsächlich durch grobteilige Stoffe biologischen Ursprungs oder industriell erzeugte Abfälle und kann zu mechanischen Schäden bzw. Verstopfungen an Pumpen, Rohrleitungen und anderen Anlagenteilen führen. Diese Schadenseffekte lassen sich häufig durch geeignete Filtersysteme und / oder mechanische Überwachungseinrichtungen beherrschen und reduzieren.

Erheblich diffiziler verhält es sich dagegen mit dem Mikrofouling. Neben Vorgängen wie der Sedimentation von Sand, Schlamm und anderen Mikropartikeln sowie dem „Scaling“ (Auskristallisieren von schwerlöslichen Salzen wie Calciumhydrogencarbonat, Calciumsulfat, Silikaten oder Magnesiumhydroxid) ist hier vor allem das Biologische Fouling durch  Bakterien- und Algenansiedlungen zu nennen. Dieses Mikrofouling kann zu zahlreichen unerwünschten Schadeffekten beim Kühlbetrieb von Anlagen führen: Korrosion, verschlechterte Wärmeübertragung (z.B. durch die Ablagerung eines Biofilms) und Folgekosten durch Betriebsstillstände im Fall erforderlicher Wartungs-,  Reparatur- und Austauscharbeiten.

Mikroorganismen, die sich auf den Wandungen von Rohrleitungen, Wärmetauschern und anderen Bauteilen als Biofilm absetzen, scheiden bei ihrem Stoffwechsel zahlreiche Inhaltsstoffe aus, die zu Korrosion und zunehmender Zerstörung des Untergrunds führen können.

Bio-Fouling lässt sich mit geeigneten Maßnahmen erheblich reduzieren

Daher ist der Betreiber einer Prozessanlage gut beraten, der Ausbildung von Biofilmen und dem daraus resultierenden Bio-Fouling mit geeigneten Maßnahmen entgegenzusteuern. Insbesondere der Einsatz geeigneter Biozide und Wasser-Desinfektionsmittel ist hier ein wesentliches Element einer geeigneten Vorgehensweise. Mit diesen Additiven lässt sich das Wachstum von Biofilmen verhindern, und bei längerem Einsatz geeigneter Additive lassen sich auch bereits gebildete Biofilme und Ablagerungen wieder zerstören und abbauen. Als erfahrener Technischer Berater kann ich Sie hier natürlich unterstützen.

Wenn Sie unnötige und ärgerliche Kosten durch Anlagenausfälle und -stillstände vermeiden wollen, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Wasseraufbereitung. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit dem Problembereich Bio-Fouling. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular auf dieser Web-Site!

 

 

Verkeimtes Trinkwasser – Infektionen aus der Wasserleitung

Trinkwasser aus dem Wasserhahn

Foto: Wikipedia.org (Klaus Ohlenschläger) / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Verkeimtes Trinkwasser ist schwer zu erkennen. In Deutschland wird die Qualität des Trinkwassers bereits bei den Wasserversorgern streng kontrolliert, denn Trinkwasser ist unser mit großem Abstand wichtigstes Lebensmittel. Daher hat unser „Leitungswasser“ in der Regel eine exzellente Qualität und kommt sauber und frei von Verkeimungen und mikrobiologischen Belastungen an unseren Hausanschlüssen an.

 

Verkeimtes Trinkwasser entsteht meist in Hauswassernetzen

Leider beginnen dann beim Hauseintritt und beim Durchgang durch die Hauswassernetze häufig die Probleme bei der Trinkwasserqualität. Falsche, für die Trinkwasserinstallation nicht geeignete und nicht zugelassene Werkstoffe und Materialien (z.B. für Rohrleitungen, Armaturen, Ventile, Absperrvorrichtungen) sind eine häufige Problemursache. Darüber hinaus führt  unsachgemäßer Betrieb (der Fachmann spricht hier von „nicht-bestimmungsgemäßem Betrieb“, z.B. ohne die regelmäßige Nutzung aller vorgesehenen und installierten Abnahmestellen; im Gegensatz dazu spricht der Fachmann von einem „bestimmungsgemäßen Gebrauch“, wenn innerhalb von 72 Stunden mind. einmal an jeder Abnahme- bzw. Zapfstelle Wasser entnommen wird!) und vielfach auch Unachtsamkeit beim Umgang mit Trinkwasser (z.B. Verkalkungen an Duschköpfen, Perlatoren und anderen endständigen Installationen, falsch gewählte Warmwassertemperaturen, …) häufig zu Wasserverschmutzungen und -verkeimungen.

verschmutzte Perlatoren

Foto: Wikipedia.org (Anton) / Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic

Diese breiten sich im Rohrleitungsnetz aus, wenn nicht durch geeignete Maßnahmen gegengesteuert wird. So entstehen viele Gesundheitsgefährdungen, die insbesondere empfindliche oder bereits vorgeschwächte Personen (kranke Bewohner, Säuglinge und Kleinkinder, ältere Menschen mit geschwächtem Immunsystem) treffen.

Als Vermieter, Haus- und Immobilienverwaltung oder auch Gewerbebetrieb, Krankenhaus, Klinik oder Altenpflegeheim und auch als Öffentliche Verwaltung sind Sie nach geltendem Recht ein Betreiber einer Trinkwasserinstallation und fallen unter die hygienischen Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) – mit allen Pflichten und Rechtsfolgen bei einer Nichtbeachtung. Und wie es leider häufig in kritischen Gesundheitsbelangen ist: Unkenntnis und Unwissenheit schützen nicht vor den möglichen Rechtsfolgen eines Fehlverhaltens!

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel – und sollte auch so behandelt werden

Daher sollte man seine Trinkwasser-Installation nicht vernachlässigen, und insbesondere Wartung, Um- und Ausbau des Rohrleitungsnetzes sowie regelmäßige Hygieneprüfungen dem geschulten Fachpersonal überlassen. Fachbetriebe der Sanitär-Innung stehen Ihnen hierbei gerne mit Rat und Tat zur Seite und verfügen über die erforderliche Sach- und Fachkenntnis im Umgang mit dem Lebensmittel „Trinkwasser“.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihr Trinkwasser allen hygienischen Anforderungen genügt, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Trinkwasserhygiene und -installation. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel „Trinkwasser“. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular dieser Web-Site!

Angstfreies Duschen

Die ständige Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser, frei von Mikroorganismen und Bakterien, zum Waschen, Kochen und natürlich auch für die Körperpflege ist heute für uns ein selbstverständlicher Komfort. Dabei übersehen wir häufig, dass durch Unachtsamkeit im Umgang mit Trinkwasser schnell Situationen entstehen können, die unser wichtigstes Lebensmittel verschmutzen und verkeimen können.

Duschkopf

Foto: Wikipedia.org (Nicole-Koehler) / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Falsche Warmwassertemperatur ist oft Ursache für Legionellen im Trinkwasser

So kann eine falsch gewählte, zu niedrige Warmwasserumlauftemperatur und die unregelmäßige Abnahme von Wasser an einzelnen Abnahmestellen schnell zu einer verhältnismäßig hohen bakteriellen Belastung des Trinkwassers und der Ablagerung eines Biofilms führen. Dabei kann man folgende „Temperaturregeln“ zugrunde legen: bis zu Temperaturen von etwa 20 °C vermehren sich Legionellen nur sehr langsam, so dass in diesem Bereich schon wegen der zu erwarteten geringen Konzentration das Erkrankungsrisiko als gering einzuschätzen ist. Erst über 20 °C steigt die Vermehrungsrate allmählich an und ist zwischen etwa 30 und 45 °C optimal. Ab etwa 50 °C erfolgt nach bisheriger Expertenmeinung meist kaum noch eine Vermehrung, und ab ca. 55 °C hat man bisher ein langsames Absterben der Legionellen angenommen; diese Erkenntnis ist jedoch aufgrund neuerer Forschungsergebnisse zu hinterfragen.

Wie sich ein solcher „Biofilm“ in einem Rohrleitungsnetz aufbauen kann, kann man hier ganz gut erkennen. Dieser kurze Ausschnitt zeigt auch, dass die häufig als „Schnellmethode“ empfohlene und eingesetzte thermische Desinfektion in der Regel nur wenig Wirkung zeigt (darüber hinaus wird eine solche thermische Desinfektion, wie sie vom DVGW empfohlen wird, häufig nicht fachgerecht durchgeführt; vor allem deshalb, weil die geforderte Einhaltung der Abnahmentemperatur von mind. 70 °C für 3 min an jeder Zapfstelle in einem üblichen Hauswassernetz häufig gar nicht zur Verfügung steht!; weitere Informationen zur Thermischen Desinfektion finden Sie auch hier)

Einatmen von verkeimten Aerosolen kann zu schweren Lungeninfektionen durch Legionellen führen

Legionella_pneumophila

Legionella pneumophila, Foto: Wikipedia.org / CDC Public Health Image Library, public domain

Während Legionellen im Trinkwasser beim Trinken des Wassers noch keine direkten und schwerwiegenden Gesundheitsfolgen hat, sieht es beim Duschen und der Verwendung von Warmwasser unter Bildung von Wasserdampf und Aerosolnebeln schon anders aus: gerade bei der Aufnahme von mikrobiell belastetem Wasser kann es schnell zu bakteriellen Infektionen kommen; die gefährlichste Form dieser Infektionen ist die Legionellose, die durch die Aufnahme von speziellen, pathogenen Legionellenstämmen, wie sie bei Legionellen im Trinkwasser vorkommen, über Lunge und Bronchien entsteht. Oft mit einer „einfachen“ Lungenentzündung verwechselt, kommt es häufig bei der Behandlung und Therapie zu schwerwiegenden Komplikationen bis hin zu Berufsunfähigkeit und sogar dem Tod.

 

Eine kurze Video-Zusammenfassung der Problematik von Legionellen im Trinkwasser beim Duschen finden Sie auch hier:

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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(Video: YouTube, Asatec AG / ARD)

Daher: schenken Sie Ihrer Trinkwasserinstallation die nötige Aufmerksamkeit, insbesondere wenn Sie Ihr Trinkwasser weiteren Personen zur Verfügung stellen, und nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Trinkwasserhygiene. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel „Trinkwasser“. Gerne beraten wir Sie im Hinblick auf für eine angemessene Wartung und Hygieneinspektion in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktfomular dieser Web-Site.

Intelligentes Klimamanagement

Die Abrechnung von Verbrauchskosten wie Wasser, Strom und Wärme / Gas ist in Gebäuden in Gewerbe / Industrie, Einkaufszentren / Shopping Malls wie auch in der Wohnungswirtschaft seit vielen Jahren üblich und Stand der Technik (bekannt und geläufig sind hier beispielsweise Wärmezähler bzw. Wärmemengenzähler (WMZ)). Für alle gängigen Verbrauchskosten gibt es standardisierte und kalibrierte bzw. geeichte Zähler, um verbrauchsbezogene Abrechnungen in festgelegten Abrechnungsintervallen zu ermöglichen und damit der EU-Energieeffizienzrichtlinie zu genügen (die dazu beitragen soll, das große Klimaziel zu erreichen, den Gesamtenergieverbrauch in der EU bis 2020 um 20 Prozent zu verringern), und schließlich Diskussionen um Unregelmäßigkeiten und mögliche Mehrverbräuche zu vermeiden – nur bei Klimaanlagen ist die exakte Abrechnung der Kälteleistung problematisch.

Klimaanlagen – aufbereitete Luft heutzutage unverzichtbar, aber Kosten schwierig abzurechnen

So ist es noch immer gängige Praxis, Klimaluft nach Flächenanteilen und nicht nach individuellen tatsächlichen Verbräuchen abzurechnen. Wie wenig praxisorientiert dies ist, illustriert folgendes Anschauungsbeispiel:

Lüftungskosten, Tankstellenvergleich

Lüftungskosten, Tankstellenvergleich, Foto: Luftmeister GmbH

Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben gerade getankt, kramen in Ihrer Hosentasche nach Portemonnaie und Kreditkarte und gehen mit der Information: „Säule 3, Diesel, EUR 45,85“ im Hinterkopf zum Bezahlen an das Kassenhäuschen. Der freundliche Herr am Tresen lächelt Sie an und sagt: „Säule 3, aha, das macht dann EUR 325,-„. Wie das, denken Sie sich, sollte ich mich so verlesen haben? …, doch der Kollege am Kartenterminal hat eine einfache Antwort bzw. Erklärung für seine Art der Abrechnung parat: „Wir haben hier im Monat Gesamtkosten von 35.000 EUR an Benzin und Diesel, die legen wir der Einfachheit halber auf die Grundfläche aller monatlich tankenden Fahrzeuge um und bekommen so den Tankpreis pro m². Ihr VW Passat hat eine Grundfläche von 13 m², damit ergeben sich für Sie anteilig die genannten Kosten von EUR 325,-.“

Flächenbezogene Abrechnung von Klimaluft ist „Stand der Technik“

Luftmeister, Kosten Klimaanlagen

Foto: © Luftmeister GmbH

„Sehr merkwürdig“ denken Sie sich an dieser Stelle des Gesprächs, und Sie liegen damit völlig richtig. Dieses krude Abrechnungsverfahren ist in der Tat „Stand der Technik“ in der Abrechnung von Klimaluft. Man kann sich leicht vorstellen, dass dies zu erheblichen Verzerrungen in den Abrechnungen führt und das Nutzungsverhalten in keiner Weise widerspiegelt. Man denke nur einmal an ein klassisches Einkaufszentrum mit zahlreichen Läden, Restaurants, Service-Points u.a. Die Nutzungszeiten wie auch die gewünschten Raumtemperaturen, und auch die gesetzlich geforderten Luftwechselmengen, weichen hier teilweise erheblich voneinander ab – trotzdem ist allein der Flächenanteil an der Gesamtfläche des Einkaufszentrums die Abrechnungsgrundlage. Leicht nachvollziehbar, dass in solchen Gewerbeobjekten ein erheblicher Anteil der Verbrauchskosten für Klimaluft für den Betreiber bzw. den Dienstleister der Klimaleistung per Abrechnung nicht eingezogen werden kann, da die Nutzer, die sich angesichts der gängigen Abrechnungspraxis erheblich benachteiligt sehen, gegen diese Abrechnungen klagen und somit hohe Summen in Gerichtsprozessen lange Zeit in der Entscheidung stehen – oder schlichtweg einen ihnen angemessenen Teil unbezahlt lassen.

Heutige Abrechnungspraxis bei Klimaanlagen verhindert sparsamen Umgang mit teurer, aufbereiteter Luft

Eine solche Abrechnungspraxis führt auch keinesfalls zu einem nachhaltigen Umgang mit der Ressource „Klimaluft“: warum soll ich eigentlich an Klimaluft sparen und die Raumtemperatur nicht so weit herunterregeln, wenn ich doch sowieso jeden Monat das Gleiche bezahlen muss?

Klimaanlage, Feuchteschaden

Foto: eigene Aufnahme

Ein weiteres Problem aus dem Bereich der Gebäudehygiene: in kühlen, ja teilweise „unterkühlten“, Räumen kommt es viel häufiger zu Problemen mit der Raumlufthygiene, da sich durch Kondensat- und Feuchteabscheidung schnell feuchte Flecken und Wasseransammlungen bilden können, die schnell zur Quelle für die Vermehrung von Mikroorganismen werden können und eine Ausbreitung von Schimmel an Wänden und in der Raumluft begünstigen.

Innovative Technologie zur verbrauchsbezogenen Abrechnung von Klimaluft in den Startlöchern

Doch nun gibt es eine technische Lösung für dieses Abrechnungsproblem. Der Schlüssel liegt in der genauen Messung von Luftmengen („Massenstrom“) und den darin enthaltenen Energiemengen. Die Luftmeister GmbH, die sich bereits seit vielen Jahren messtechnisch mit der Erfassung kleiner Differenzdrucke befasst, hat sich mit diesem messtechnischen Problem über mehrere Jahre befasst. Als Ergebnis dieser Arbeiten steht nun ein System zur Verfügung, das die Abrechnung von Klimaluft revolutionieren kann: der „Luftmeister“.

Luftmeister, Genauigkeit bei widrigen Bedingungen

Foto: © Luftmeister GmbH

Herzstück des Messsystems ist ein ausgeklügeltes Messverfahren, das auch in verwinkelten Lüftungskonstruktionen und unter ungünstigen Betriebsbedingungen (Teillastbetrieb, kurze Einlauf- / Auslaufstrecken, …) mit hoher Genauigkeit eine präzise Messung von durchfließender Luft und enthaltener Wärmemenge erlaubt. Die „Luftmeister“ werden am werksinternen, DAKKS-akkreditierten Massenstrom-Kalibierstand kalibriert, wodurch eine hohe Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit der Messergebnisse erreicht wird. So liefert diese Technologie eine Genauigkeit der Messung von Energieströmen von < 3 % bei Betriebsbedingungen von Volllast bis 60 %, und selbst bei Teillastbetrieb herunter bis 20 % Luftleistung noch immer eine Genauigkeit von < 7,5 %. Diese hohe Genauigkeit sowie eichfähige Variantenlassen so auch Geschäftsmodelle wie das „Kälteluft-Contracting“ möglich werden, das im Bereich Druckluft, Strom und Wärme heute bereits gang und gäbe ist.

Innovative Luftmeister-Technologie für Neubauten und Bestands-Gebäude geeignet

Die Großserien-Produktion des Luftmeister-Systems ist für die 2. Jahreshälfte 2017 geplant und zielt vor allem auf Neuanlagen, eignet sich darüber hinaus aber auch für den Einbau in Bestandsanlagen. Dazu müssen in vorhandenen Luftkanal-Systemen nur einige wenige Öffnungen zum Einbringen von Enthalpiefühlern und Massenstromzählern vorbereitet werden (selbstverständlich mit einer anschließenden professionellen Abdichtung der eingebrachten Messstellen). Die Schlüsseltechnologien für die Massenstrom- und Enthalpiemessung stehen bereits heute in Form von erprobten und zuverlässigen Einzelkomponenten (Sensoren) zur Verfügung und werden vom Hersteller projektbezogen in ein Nutzer-spezifisches Technologiekonzept integriert.

Das System wird komplettiert durch eine praxisorientierte MSR-Technik, die eine Einbindung in alle gängigen GLT-Systeme ermöglicht (BACnet, Modbus, M-Bus, …). Damit wird künftig schon in der Planungsphase von größeren Gewerbegebäuden mit entsprechender Klimatechnik eine Ausrüstung mit präziser und verlässlicher Messtechnik möglich, die letztlich eine verbrauchsgerechte Abrechnung von Klimaluft ermöglicht und damit künftige Rechtsstreitigkeiten in diesem Bereich vermeiden hilft. Um dieses Vorhaben noch rechtssicherer zu machen, werden in einem 2. Schritt auch eichfähige Systemkomponenten verfügbar sein.

Und dass intelligente und durchdachte Technik nicht immer unbedingt in „technischem Ambiente“ mit vielen Kabeln, Steckern und Befestigungsklammern daherkommen muss, sondern ganz im Gegenteil auch noch super aussehen kann, unterstreicht der Gewinn des Designpreises „German Design Award 2017“ durch das Luftmeister-System.

Luftmeister, Technik u. Design

Foto: © Luftmeister GmbH

Wenn Sie weitere Fragen zur Raumluft– und Trinkwasserhygiene in Wohnungswirtschaft und Gewerbe- / Industriebauten haben, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Prozesswasser- und Trinkwasserbehandlung sowie der Raumluftkontrolle und -aufbereitung. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praxisnahe Hilfestellungen und sinnvolle und bezahlbare Lösungen zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Hygiene in Ihrer Raumluft und Ihrem Trinkwasser. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular der Web-Site!

Intelligentes Gebäude-Monitoring in der Wohnungswirtschaft

Technisches Gebäude-Monitoring – was ist das und wozu brauche ich das?

Sind Sie in der Haus- / Wohnungs- / Immobilienverwaltung tätig? Lieben Sie das Chaos und verbringen Sie gerne die bundesweit durchschnittlichen 120 Arbeitsstunden pro Jahr mit dem Suchen von Unterlagen, Ordnern und Dokumenten zu? Nein? Dann sollten Sie vielleicht Ihre Arbeitsprozesse in der Überwachung von Gebäuden etwas umgestalten, z.B. mit einem geeigneten Software-Tool, um Ihre Wohnungen, Objekte und Liegenschaften einfacher und übersichtlicher zu verwalten.

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Kaltvernebelung – Desinfektion ohne Wischen

Es gibt viele Wege, Oberflächen durch den Einsatz von Desinfektionsmitteln zu reinigen und zu entkeimen – die Kaltvernebelung ist dabei bis heute wenig bekannt. Der heute meist beschrittene Weg ist der Einsatz von geeigneten Wischtüchern und Vliesen, in Verbindung mit entsprechenden Desinfektionsmitteln, oder auch von vorimprägnierten Wischtüchern und Vliesmaterialien. Dabei wäre es häufig viel bequemer und man erreichte auch die „kritischen Ecken“ viel leichter, wenn man die Desinfektionsmittel als möglichst feinen Nebel versprühen würde (wie es ja in der Vergangenheit mit den „klassischen Desinfektionsmitteln“ auch häufig getan wurde) – wenn da nur nicht die kritische Aerosolbildung wäre …

Klassische Desinfektionsmittel erzeugen gesundheitsgefährdende Aerosole

Bei den heute häufig eingesetzten, marktüblichen Produkten zur Durchführung einer Desinfektion auf der Basis von organischen Bioziden, quaternären Ammoniumverbindungen, oxidischen Wirkmechanismen (Wasserstoffperoxid, Chlor, Chlordioxid, Ozon) und anderen, für den Menschen meist ebenfalls gesundheitsschädlichen und daher kennzeichnungspflichtigen Inhaltsstoffen, ist das in der Tat ein Problem. Wenn es aber doch Produkte gibt, die NICHT gesundheitsschädlich für den Anwender, sondern nur wirksam gegen die eigentlich zu beseitigenden Mikroorganismen, Keime und Bakterien sind?

Antibakteriell, viruzid, fungizid und sporizid wirkende Produkte, die nach dem ECA-Verfahren hergestellt wurden (Elektrochemische Aktivierung), zeigen diese unerwünschten Nebenwirkungen nicht und sind daher bestens geeignet für Sprühanwendungen. Produkte aus der Reihe „Desinfect“ sind hierfür gute Beispiele.

Beispiel Raumdesinfektion durch Kaltvernebelung

Beispiel Raumvernebelung,
Foto: Pfalz Technik

Kaltvernebelung ist eine wirkungsvolle Alternative zu Scheuer-/Wisch- und Sprühdesinfektion

Ganz besonders attraktiv wird deren Anwendung dann, wenn man, im Vergleich zur Wischdesinfektion höheren Materialverbrauch noch einmal massiv reduziert: nämlich, indem man nicht sprüht, sondern das Verfahren der Kaltvernebelung nutzt (auch als „Vernebelungs-Desinfektion“ bezeichnet). Dabei wird durch eine spezielle Technik durch eine geeignete Düse aus dem flüssigen Desinfektionsmittel ein Nebel aus mikrofein verteilten Flüssigkeitspartikeln erzeugt. Dieser feine Nebel bleibt, ähnlich wie der natürliche Nebel, lange in der Luft „stehen“ und erreicht auf diese Weise nicht nur alle Ritzen, Fugen und sonstigen unzugänglichen Stellen, sondern benötigt auch nur einen sehr geringen Materialeinsatz.

Wenn Sie an wirkungsvollen, einfachen und kostengünstigen Maßnahmen zur Desinfektion von Oberflächen, speziellen Räumen oder auch Fahrzeugen, Lebensmittel-Lagerrämen oder Kühlhäusern interessiert sind, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Hygiene und Desinfektion. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten in Hygienefragen. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular dieser Web-Site!

Desinfektion ohne persönliche Schutzausrüstung

Sprühdesinfektion, erfordert meist persönliche Schutzausrüstung

Foto: © Pixabay, Lizenz CC0 Public Domain / FAQ

Die Sprühdesinfektion steht heute im Verruf, den Anwender oder bei dem Desinfektionsprozess unbeteiligte Personen unnötig zu belasten und erfordert daher meist Atemmaske, Schutzbrille und ggf. zusätzliche Maßnahmen als persönliche Schutzausrüstung. Ein Einwurf, der bei der Anwendung „klassischer Desinfektionsmittel“ auf der Basis organischer Biozide, quaternärer Ammoniumverbindungen oder ähnlichen, für Mensch und Tier gesundheitsgefährdenden und daher kennzeichnungspflichtigen Inhaltsstoffen sicher seine Berechtigung hat.

Neuartige Desinfektionsmittel ermöglichen Desinfektion ohne persönliche Schutzausrüstung

Klassische Desinfektionsmittel nutzen zur Beseitigung und Zerstörung von Bakterien und anderen Mikroorganismen meist aggressive chemische oder auch entzündliche bzw. brandfördernde Inhaltsstoffe, die bei Kontakt mit dem menschlichen Körper (z.B. Haut, Schleimhaut, Lunge) zu Hautreizungen, allergischen Abwehrreaktionen und anderen unerwünschten Nebenwirkungen führen und, insbesondere bei entflammbaren Stoffen, für den Anwender ein erhebliches Gefahrenpotential darstellen können. Daher ist heute in den meisten Fällen, in denen für die gewünschte und erforderliche Wirkung der Desinfektion die Anwendung einer Sprühdesinfektion weiterhin erforderlich ist, eine ausreichende persönliche Schutzausrüstung unerlässlich:

Desinfektion ohne persönliche Schutzausrüstung

Foto: © apgermany.de

Mundschutz, Schutzbrille, Schutzhandschuhe, bis hin zum Ganzkörper-Schutzanzug bieten zwar hier den gewünschten Körper- und Gesundheitsschutz, sind aber häufig, insbesondere bei höheren Raum- oder Umgebungstemperaturen oder längeren Anwendungs- und Arbeitszeiten, für den Träger dieser Schutzsysteme in der Durchführung der Desinfektionsarbeiten hinderlich oder lästig – was sich leider häufig auf Qualität der durchzuführenden Desinfektion negativ auswirkt …

Wie aber würde es aussehen, wenn man mit Desinfektionsmitteln arbeiten könnte, die KEINE Gesundheitsgefahr für den Anwender darstellen? Produkte, die nach dem Verfahren der elektrochemischen Aktivierung (ECA-Verfahren) hergestellt werden, haben genau diese Eigenschaften: hoch wirksam gegen fast alle Arten von Mikroorganismen, Bakterien, Viren, Sporen, Pilzen und anderen Einzellern, haben sie doch keinerlei gesundheitsschädigende Wirkung gegen Mensch und Tier, sind daher kennzeichnungsfrei – und können dementsprechend OHNE persönliche Schutzsysteme und -ausrüstungen gefahrlos in allen Bereichen von Desinfektion und Hygiene eingesetzt werden.

Wenn Sie moderne, einfache und wirkungsvolle Desinfektionsverfahren und -mittel kennenlernen und anwenden wollen, um Ihre spezifischen Hygiene- und Desinfektionsaufgaben dauerhaft und kostengünstig zu lösen, und dabei eine Gefährdung der Mitarbeiter in diesem Aufgabenbereich durch „scharfe chemische Produkte“ mit vielen Nebenwirkungen ausschließen wollen, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Hygiene und Desinfektion. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit Hygienefragen und der professionellen und nachhaltigen Anwendung von Desinfektionsmitteln. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular auf dieser Web-Site!

Resistenz bei der Desinfektion

Wie wir aus zahlreichen Berichten in den Medien zu Hygieneproblemen in Kliniken, Krankenhäusern und Altenpflegeheimen wissen, führt die dauerhafte Verwendung von stets gleichen Antibiotika und auch Desinfektionsmitteln mit identischen Inhaltsstoffen zur Ausbildung einer Resistenz bei der Desinfektion und Keimbekämpfung: Mikroorganismen und Keime, die auf die eingesetzten Chemikalien und Wirkstoffe reagieren und dabei zerstört werden, kann man wirkungsvoll beseitigen; dabei können sich aber leider genau die Mikroorganismen und Keime vermehren, die eben NICHT mit den eingesetzten Chemikalien reagieren. Somit ist der Anwender gezwungen, in regelmäßigen Abständen das eingesetzte Desinfektionsmittel und damit den enthaltenen chemisch aktiven Wirkstoff auszutauschen.

Häufiger Einsatz gleichartiger Biozide führt zur Entstehung einer Resistenz

Da die Zahl verfügbarer, antibakteriell wirkender Biomoleküle nicht unendlich groß ist, sind Heerscharen von Produktentwicklern weltweit auf der Suche nach immer neuen Wirkstoffen oder Variationen bestehender Moleküle;

Penicillin, Antibiotika-"Ursubstanz", Reistenz bei der Anwendung möglich

Penicillin, Antibiotika-„Ursubstanz“,
Foto: Wikipedia.org (
) / public domain

man kann sich vorstellen, welche Summen an Geldern für Forschung und Entwicklung hier investiert werden müssen. Sind die Produkte dann am Ende Ihres Produkt-Lebenszyklus angekommen und zeigen keine ausreichende Wirkung mehr gegen die meisten Bakterienstämme und andere Keime, sind wir noch viele Jahre beschäftigt mit Problemen der Entsorgung der Rest- und Abfallstoffe sowie der Reinigung von damit verschmutzten Abwässern, Waschwässern u.a.

Ein anderer Weg, den man zur Verhinderung der Resistenzbildung beschreiten kann, ist die Verwendung von desinfizierenden Stoffen, die keine spezifische Wechselwirkung mit dem jeweiligen Mikroorganismus benötigen, sondern beispielsweise über eine oxidative Wirkung die Zellmembran eines Keimes oder Mikroorganismus‘ schädigen und zerstören. Es gibt zahlreiche Beispiele für solche hochwirksamen Substanzen, die man diesbezüglich als „Breitband-Antiseptika“ betrachten kann, aber leider sind viele dieser Produkte für den Menschen gesundheitsschädlich und daher kennzeichnungspflichtig. Außerdem zeigen solche hochaktiv oxidativ wirkenden Substanzen meist auch zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen: Korrosion, oxidative Schädigung von Oberflächen und Werkstoffen, Farbveränderungen von behandelten Oberflächen und vieles andere mehr. Daher müssen diese Produkte in der Regel schnellst möglich beseitigt bzw. entfernt werden, wenn die gewünschte desinfizierende Wirkung erreicht worden ist.

Oxidativ wirkende ECA-Produkte verhindern Resistenz bei der Bekämpfung von Keimen

ECA-Verfahren, Technologie

ECA-Verfahren, Technologie,
Foto: © InnoWaTech

Produkte, die nach dem Verfahren der elektrochemischen Aktivierung (ECA-Verfahren) hergestellt werden, zeigen solche unerwünschten Nebenwirkungen und -reaktionen nicht, sind aber trotzdem über einen oxidativen Schritt hoch wirksam gegen alle Arten von Mikroorganismen, Keimen, Bakterien, Viren, Sporen und Pilzen. Mit dem Einsatz solcher Produkte kann so der Ausbildung von Resistenzen bei der Keimbekämpfung und Desinfektion wirkungsvoll begegnet werden – und auch die bekannten „multiresistenten Keime „(z.B. MRSA) können wirkungsvoll und nachhaltig bekämpft werden.

Wenn Sie Ihre Hygiene- und Desinfektionsaufgaben mit modernen, wirkungsvollen und kostengünstigen Desinfektionsverfahren und -mitteln dauerhaft und nachhaltig lösen und dabei die Bildung von Resistenzen verhindern und so wirkliche ALLE Schadorganismen wirkungsvoll beseitigen  wollen, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen von Hygiene und Desinfektion. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit dem Bereich „Hygiene und Gesundheit„. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular auf dieser Web-Site!

Hohe Wasserhärte – Pumpenschäden durch Partikel

Prozesswasserpumpe

Foto: © Prominent

Eine unregulierte und zu hohe Wasserhärte kann den reibungslosen und ungehinderten Transport von Kühlwasser und anderen Kühlmedien durch die Ausfällung von Feststoffpartikeln stark behindern. Doch dieser ist eine wichtige Voraussetzung, um Hitzeschäden an Maschinenteilen und / oder hergestellten Bauteilen zu verhindern, die Lebensdauer des Equipments zu verbessern und die von Kunden erwartete Produktqualität, z.B. in Materialverformung oder Spritzguss, zu erreichen. Daher muss dem Betrieb von Umwälz- und Umlaufpunpen die entsprechende Aufmerksamkeit eingeräumt werden.

Unkontrolliert hohe Wasserhärte begünstigt unerwünschte Abscheidung von Partikeln

Ein häufig auftretendes Problem beim Pumpenbetrieb ist die Behinderung einer ordnungsgemäßen Funktionalität durch das Ausfallen von Feststoffpartikeln, die dann mit der Flüssigkeit mitgetragen und sich erfahrungsgemäß dort absetzen, wo man es am wenigsten vermutet (und wünscht … – „Murphy’s Gesetz“), und so oft zu Blockaden Pumpenblockaden und, schlimmstenfalls, Pumpenschäden und damit einhergehenden Anlagenstillständen oder auch Anlagenausfällen führen – für Unternehmen mit vollen Auftragsbüchern eine Horrorvorstellung.

Um dies zu vermeiden, kann man Vorkehrungen treffen: je nach Wasserhärte und / oder -vorbehandlung können für Medium und Arbeitstemperatur angepasste und chemisch geeignete Härtestabilisatoren solche Feststoff- und Härteausfällungen oft verhindern.

Tabelle Wasserhärte

Tabelle Wasserhärte,
Foto: © W.I.N. Wassertechnik GmbH

Dabei ist in der Regel die Konzentration solcher Produkte rel. gering (100-200 g / m³ Kühlwassermenge), und Zusatzdosierungen erfolgen nur proportional zu den ggf. auftretenden Wasserverlusten. Somit sind die Kosten für solche Kühl- und Kesselwasser-Additive eher gering einzustufen, und in jedem Falle im Vergleich zu Pumpenbeschädigungen und – vor allem – den Kosten für die meist damit verbundenen Betriebsstillstände vernachlässigbar.

Additive zur Kontrolle der Wasserhärte sollten vom Fachmann ausgewählt werden

Für den Laien ist die Auswahl geeigneter Additive häufig schwierig, vor allem wenn erweiterte Kenntnisse über die Eigenschaften und das chemische Verhalten des Kreislaufwassers fehlen. Von der Zusammenstellung entsprechender Produkte nach „Katalog-Auswahlkriterien“ ist daher abzuraten. Fachleute mit entsprechend tiefer Kenntnis der „Wasserchemie“ können dagegen eine geeignete Produktauswahl treffen, die nicht nur die Wirtschaftlichkeit beim Einsatz zusätzlicher Chemikalien berücksichtigt, sondern darüber hinaus auch den wirtschaftlichen Betrieb der Gesamtanlage berücksichtigt.

Wenn Sie Anlagenstillstände und -ausfälle verhindern und damit verbundene Kosten und wirtschaftliche Schäden durch Ausfällungen von Partikeln und Schwebstoffen auf Dauer wirkungsvoll vermeiden wollen, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Wasseraufbereitung. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten in der Prozesswasserbehandlung und -aufbereitung. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular dieser Web-Site!

Korrosion – ein Schlüsselproblem beim Wassertransport

Korrosion in Rohrleitungen, Anlagen und anderen Einrichtungen ist ein Schlüsselproblem unserer Industriegesellschaft. Wenngleich detaillierte Zahlen zu den gesamtwirtschaftlichen Ausfallkosten fehlen, zeigen bereits die Schätzungen von Fachgremien und -organisationen die Größenordnung dieses Problems: so geht aus einer aktuellen Studie der World Corrosion Organisation (WCO) hervor, dass sich die Kosten durch Korrosionsfolgen in den Industrieländern auf 3-4 % des Bruttoinlandsprodukts belaufen, wie aus einer Veröffentlichung der DECHEMA zu entnehmen ist.

Lochfraß, typischer Schaden durch Korrosions

Korrosionsschaden durch Lochfraß,
Foto: © TEGEBA / C. Scheele GmbH

Solche Korrosionsschäden treten in allen wasserführenden Systemen auf. Insbesondere bei erhöhten Temperaturen und bei erhöhtem Sauerstoffgehalt und / oder anderen Oxidationsmitteln werden metallische Oberflächen häufig schnell und irreversibel angegriffen. Dabei kommt es sowohl zu Flächenkorrosionseffekten wie auch zu Lochkorrosion („Lochfraß“).

Schäden durch Korrosion können teure Folgewirkungen haben

Dies kann m Fall einer einfachen Rohrleitung noch ein als gering einzuschätzender Primärschaden sein; bei einem Korrosions-Lochschaden in einer unter Druck betriebenen Dampfkessel sieht das schon ganz anders aus: hier sind schnell 6-stellige Summen für Ersatz und Neubeschaffung dieses Schlüsselelements einer Dampferzeugungsanlage fällig. In allen Fällen von System- und Apparateundichtigkeiten entstehende durch austretendes Wasser häufig hohe Folgekosten (Wasserschäden).

alter Dreizug-Dampfkessel, muss vor Korrosion geschützt werden

Foto: Wikipedia.org (Stahlkocher) / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Daher sollte man beim Betrieb wasserführender Systeme entsprechende Sorgfalt walten lassen. Durch den Einsatz geeigneter Additive für den Korrosionsschutz (Sauerstofffänger, Anti-Oxidantien, Reduktionsmittel) lassen sich nicht nur Primärschäden an Kesseln und anderen Apparaten, Rohrleitungssystemen und Anlagenteilen reduzieren und verhindern, sondern auch die Folgeschäden durch Undichtigkeiten und Wasseraustritte erheblich reduzieren.

Geeignete Additive können Korrosion verhindern

Die Auswahl geeigneter Additive ist stark abhängig von der Art entsprechenden Wasserkreisläufe sowie der Zusammensetzung und den Eigenschaften des zirkulierenden Wassers. Temperatur, pH-Wert, Wasserhärte und viele weitere Faktoren bestimmen das Korrosionsverhalten von Wasser und Dampf. Daher sollten Sie die Auswahl von geeigneten Additiven dem Fachbetrieb überlassen, denn sonst können neben unnötigen Kosten für ungeeignete Produkte auch unter Umständen noch Folgekosten für Schäden an Rohrleitungen, Apparaten und anderen Bauteilen bei der Auswahl ungeeigneter, vielleicht sogar schädlicher Produkte entstehen.

Wenn Sie Korrosionsprobleme und -schäden und die dadurch anfallenden Schadens- und Ausfallkosten dauerhaft vermeiden wollen, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Prozesswasseraufbereitung und -behandlung. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit dem Problembereich Korrosion. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular dieser Web-Site!

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