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Verkeimtes Trinkwasser – Infektionen aus der Wasserleitung

Trinkwasser aus dem Wasserhahn

Foto: Wikipedia.org (Klaus Ohlenschläger) / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Verkeimtes Trinkwasser ist schwer zu erkennen. In Deutschland wird die Qualität des Trinkwassers bereits bei den Wasserversorgern streng kontrolliert, denn Trinkwasser ist unser mit großem Abstand wichtigstes Lebensmittel. Daher hat unser „Leitungswasser“ in der Regel eine exzellente Qualität und kommt sauber und frei von Verkeimungen und mikrobiologischen Belastungen an unseren Hausanschlüssen an.

 

Verkeimtes Trinkwasser entsteht meist in Hauswassernetzen

Leider beginnen dann beim Hauseintritt und beim Durchgang durch die Hauswassernetze häufig die Probleme bei der Trinkwasserqualität. Falsche, für die Trinkwasserinstallation nicht geeignete und nicht zugelassene Werkstoffe und Materialien (z.B. für Rohrleitungen, Armaturen, Ventile, Absperrvorrichtungen) sind eine häufige Problemursache. Darüber hinaus führt  unsachgemäßer Betrieb (der Fachmann spricht hier von „nicht-bestimmungsgemäßem Betrieb“, z.B. ohne die regelmäßige Nutzung aller vorgesehenen und installierten Abnahmestellen; im Gegensatz dazu spricht der Fachmann von einem „bestimmungsgemäßen Gebrauch“, wenn innerhalb von 72 Stunden mind. einmal an jeder Abnahme- bzw. Zapfstelle Wasser entnommen wird!) und vielfach auch Unachtsamkeit beim Umgang mit Trinkwasser (z.B. Verkalkungen an Duschköpfen, Perlatoren und anderen endständigen Installationen, falsch gewählte Warmwassertemperaturen, …) häufig zu Wasserverschmutzungen und -verkeimungen.

verschmutzte Perlatoren

Foto: Wikipedia.org (Anton) / Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic

Diese breiten sich im Rohrleitungsnetz aus, wenn nicht durch geeignete Maßnahmen gegengesteuert wird. So entstehen viele Gesundheitsgefährdungen, die insbesondere empfindliche oder bereits vorgeschwächte Personen (kranke Bewohner, Säuglinge und Kleinkinder, ältere Menschen mit geschwächtem Immunsystem) treffen.

Als Vermieter, Haus- und Immobilienverwaltung oder auch Gewerbebetrieb, Krankenhaus, Klinik oder Altenpflegeheim und auch als Öffentliche Verwaltung sind Sie nach geltendem Recht ein Betreiber einer Trinkwasserinstallation und fallen unter die hygienischen Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) – mit allen Pflichten und Rechtsfolgen bei einer Nichtbeachtung. Und wie es leider häufig in kritischen Gesundheitsbelangen ist: Unkenntnis und Unwissenheit schützen nicht vor den möglichen Rechtsfolgen eines Fehlverhaltens!

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel – und sollte auch so behandelt werden

Daher sollte man seine Trinkwasser-Installation nicht vernachlässigen, und insbesondere Wartung, Um- und Ausbau des Rohrleitungsnetzes sowie regelmäßige Hygieneprüfungen dem geschulten Fachpersonal überlassen. Fachbetriebe der Sanitär-Innung stehen Ihnen hierbei gerne mit Rat und Tat zur Seite und verfügen über die erforderliche Sach- und Fachkenntnis im Umgang mit dem Lebensmittel „Trinkwasser“.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihr Trinkwasser allen hygienischen Anforderungen genügt, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Trinkwasserhygiene und -installation. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel „Trinkwasser“. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular dieser Web-Site!

Angstfreies Duschen

Die ständige Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser, frei von Mikroorganismen und Bakterien, zum Waschen, Kochen und natürlich auch für die Körperpflege ist heute für uns ein selbstverständlicher Komfort. Dabei übersehen wir häufig, dass durch Unachtsamkeit im Umgang mit Trinkwasser schnell Situationen entstehen können, die unser wichtigstes Lebensmittel verschmutzen und verkeimen können.

Duschkopf

Foto: Wikipedia.org (Nicole-Koehler) / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Falsche Warmwassertemperatur ist oft Ursache für Legionellen im Trinkwasser

So kann eine falsch gewählte, zu niedrige Warmwasserumlauftemperatur und die unregelmäßige Abnahme von Wasser an einzelnen Abnahmestellen schnell zu einer verhältnismäßig hohen bakteriellen Belastung des Trinkwassers und der Ablagerung eines Biofilms führen. Dabei kann man folgende „Temperaturregeln“ zugrunde legen: bis zu Temperaturen von etwa 20 °C vermehren sich Legionellen nur sehr langsam, so dass in diesem Bereich schon wegen der zu erwarteten geringen Konzentration das Erkrankungsrisiko als gering einzuschätzen ist. Erst über 20 °C steigt die Vermehrungsrate allmählich an und ist zwischen etwa 30 und 45 °C optimal. Ab etwa 50 °C erfolgt nach bisheriger Expertenmeinung meist kaum noch eine Vermehrung, und ab ca. 55 °C hat man bisher ein langsames Absterben der Legionellen angenommen; diese Erkenntnis ist jedoch aufgrund neuerer Forschungsergebnisse zu hinterfragen.

Wie sich ein solcher „Biofilm“ in einem Rohrleitungsnetz aufbauen kann, kann man hier ganz gut erkennen. Dieser kurze Ausschnitt zeigt auch, dass die häufig als „Schnellmethode“ empfohlene und eingesetzte thermische Desinfektion in der Regel nur wenig Wirkung zeigt (darüber hinaus wird eine solche thermische Desinfektion, wie sie vom DVGW empfohlen wird, häufig nicht fachgerecht durchgeführt; vor allem deshalb, weil die geforderte Einhaltung der Abnahmentemperatur von mind. 70 °C für 3 min an jeder Zapfstelle in einem üblichen Hauswassernetz häufig gar nicht zur Verfügung steht!; weitere Informationen zur Thermischen Desinfektion finden Sie auch hier)

Einatmen von verkeimten Aerosolen kann zu schweren Lungeninfektionen durch Legionellen führen

Legionella_pneumophila

Legionella pneumophila, Foto: Wikipedia.org / CDC Public Health Image Library, public domain

Während Legionellen im Trinkwasser beim Trinken des Wassers noch keine direkten und schwerwiegenden Gesundheitsfolgen hat, sieht es beim Duschen und der Verwendung von Warmwasser unter Bildung von Wasserdampf und Aerosolnebeln schon anders aus: gerade bei der Aufnahme von mikrobiell belastetem Wasser kann es schnell zu bakteriellen Infektionen kommen; die gefährlichste Form dieser Infektionen ist die Legionellose, die durch die Aufnahme von speziellen, pathogenen Legionellenstämmen, wie sie bei Legionellen im Trinkwasser vorkommen, über Lunge und Bronchien entsteht. Oft mit einer „einfachen“ Lungenentzündung verwechselt, kommt es häufig bei der Behandlung und Therapie zu schwerwiegenden Komplikationen bis hin zu Berufsunfähigkeit und sogar dem Tod.

 

Eine kurze Video-Zusammenfassung der Problematik von Legionellen im Trinkwasser beim Duschen finden Sie auch hier:

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(Video: YouTube, Asatec AG / ARD)

Daher: schenken Sie Ihrer Trinkwasserinstallation die nötige Aufmerksamkeit, insbesondere wenn Sie Ihr Trinkwasser weiteren Personen zur Verfügung stellen, und nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Trinkwasserhygiene. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel „Trinkwasser“. Gerne beraten wir Sie im Hinblick auf für eine angemessene Wartung und Hygieneinspektion in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktfomular dieser Web-Site.

Intelligentes Klimamanagement

Die Abrechnung von Verbrauchskosten wie Wasser, Strom und Wärme / Gas ist in Gebäuden in Gewerbe / Industrie, Einkaufszentren / Shopping Malls wie auch in der Wohnungswirtschaft seit vielen Jahren üblich und Stand der Technik (bekannt und geläufig sind hier beispielsweise Wärmezähler bzw. Wärmemengenzähler (WMZ)). Für alle gängigen Verbrauchskosten gibt es standardisierte und kalibrierte bzw. geeichte Zähler, um verbrauchsbezogene Abrechnungen in festgelegten Abrechnungsintervallen zu ermöglichen und damit der EU-Energieeffizienzrichtlinie zu genügen (die dazu beitragen soll, das große Klimaziel zu erreichen, den Gesamtenergieverbrauch in der EU bis 2020 um 20 Prozent zu verringern), und schließlich Diskussionen um Unregelmäßigkeiten und mögliche Mehrverbräuche zu vermeiden – nur bei Klimaanlagen ist die exakte Abrechnung der Kälteleistung problematisch.

Klimaanlagen – aufbereitete Luft heutzutage unverzichtbar, aber Kosten schwierig abzurechnen

So ist es noch immer gängige Praxis, Klimaluft nach Flächenanteilen und nicht nach individuellen tatsächlichen Verbräuchen abzurechnen. Wie wenig praxisorientiert dies ist, illustriert folgendes Anschauungsbeispiel:

Lüftungskosten, Tankstellenvergleich

Lüftungskosten, Tankstellenvergleich, Foto: Luftmeister GmbH

Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben gerade getankt, kramen in Ihrer Hosentasche nach Portemonnaie und Kreditkarte und gehen mit der Information: „Säule 3, Diesel, EUR 45,85“ im Hinterkopf zum Bezahlen an das Kassenhäuschen. Der freundliche Herr am Tresen lächelt Sie an und sagt: „Säule 3, aha, das macht dann EUR 325,-„. Wie das, denken Sie sich, sollte ich mich so verlesen haben? …, doch der Kollege am Kartenterminal hat eine einfache Antwort bzw. Erklärung für seine Art der Abrechnung parat: „Wir haben hier im Monat Gesamtkosten von 35.000 EUR an Benzin und Diesel, die legen wir der Einfachheit halber auf die Grundfläche aller monatlich tankenden Fahrzeuge um und bekommen so den Tankpreis pro m². Ihr VW Passat hat eine Grundfläche von 13 m², damit ergeben sich für Sie anteilig die genannten Kosten von EUR 325,-.“

Flächenbezogene Abrechnung von Klimaluft ist „Stand der Technik“

Luftmeister, Kosten Klimaanlagen

Foto: © Luftmeister GmbH

„Sehr merkwürdig“ denken Sie sich an dieser Stelle des Gesprächs, und Sie liegen damit völlig richtig. Dieses krude Abrechnungsverfahren ist in der Tat „Stand der Technik“ in der Abrechnung von Klimaluft. Man kann sich leicht vorstellen, dass dies zu erheblichen Verzerrungen in den Abrechnungen führt und das Nutzungsverhalten in keiner Weise widerspiegelt. Man denke nur einmal an ein klassisches Einkaufszentrum mit zahlreichen Läden, Restaurants, Service-Points u.a. Die Nutzungszeiten wie auch die gewünschten Raumtemperaturen, und auch die gesetzlich geforderten Luftwechselmengen, weichen hier teilweise erheblich voneinander ab – trotzdem ist allein der Flächenanteil an der Gesamtfläche des Einkaufszentrums die Abrechnungsgrundlage. Leicht nachvollziehbar, dass in solchen Gewerbeobjekten ein erheblicher Anteil der Verbrauchskosten für Klimaluft für den Betreiber bzw. den Dienstleister der Klimaleistung per Abrechnung nicht eingezogen werden kann, da die Nutzer, die sich angesichts der gängigen Abrechnungspraxis erheblich benachteiligt sehen, gegen diese Abrechnungen klagen und somit hohe Summen in Gerichtsprozessen lange Zeit in der Entscheidung stehen – oder schlichtweg einen ihnen angemessenen Teil unbezahlt lassen.

Heutige Abrechnungspraxis bei Klimaanlagen verhindert sparsamen Umgang mit teurer, aufbereiteter Luft

Eine solche Abrechnungspraxis führt auch keinesfalls zu einem nachhaltigen Umgang mit der Ressource „Klimaluft“: warum soll ich eigentlich an Klimaluft sparen und die Raumtemperatur nicht so weit herunterregeln, wenn ich doch sowieso jeden Monat das Gleiche bezahlen muss?

Klimaanlage, Feuchteschaden

Foto: eigene Aufnahme

Ein weiteres Problem aus dem Bereich der Gebäudehygiene: in kühlen, ja teilweise „unterkühlten“, Räumen kommt es viel häufiger zu Problemen mit der Raumlufthygiene, da sich durch Kondensat- und Feuchteabscheidung schnell feuchte Flecken und Wasseransammlungen bilden können, die schnell zur Quelle für die Vermehrung von Mikroorganismen werden können und eine Ausbreitung von Schimmel an Wänden und in der Raumluft begünstigen.

Innovative Technologie zur verbrauchsbezogenen Abrechnung von Klimaluft in den Startlöchern

Doch nun gibt es eine technische Lösung für dieses Abrechnungsproblem. Der Schlüssel liegt in der genauen Messung von Luftmengen („Massenstrom“) und den darin enthaltenen Energiemengen. Die Luftmeister GmbH, die sich bereits seit vielen Jahren messtechnisch mit der Erfassung kleiner Differenzdrucke befasst, hat sich mit diesem messtechnischen Problem über mehrere Jahre befasst. Als Ergebnis dieser Arbeiten steht nun ein System zur Verfügung, das die Abrechnung von Klimaluft revolutionieren kann: der „Luftmeister“.

Luftmeister, Genauigkeit bei widrigen Bedingungen

Foto: © Luftmeister GmbH

Herzstück des Messsystems ist ein ausgeklügeltes Messverfahren, das auch in verwinkelten Lüftungskonstruktionen und unter ungünstigen Betriebsbedingungen (Teillastbetrieb, kurze Einlauf- / Auslaufstrecken, …) mit hoher Genauigkeit eine präzise Messung von durchfließender Luft und enthaltener Wärmemenge erlaubt. Die „Luftmeister“ werden am werksinternen, DAKKS-akkreditierten Massenstrom-Kalibierstand kalibriert, wodurch eine hohe Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit der Messergebnisse erreicht wird. So liefert diese Technologie eine Genauigkeit der Messung von Energieströmen von < 3 % bei Betriebsbedingungen von Volllast bis 60 %, und selbst bei Teillastbetrieb herunter bis 20 % Luftleistung noch immer eine Genauigkeit von < 7,5 %. Diese hohe Genauigkeit sowie eichfähige Variantenlassen so auch Geschäftsmodelle wie das „Kälteluft-Contracting“ möglich werden, das im Bereich Druckluft, Strom und Wärme heute bereits gang und gäbe ist.

Innovative Luftmeister-Technologie für Neubauten und Bestands-Gebäude geeignet

Die Großserien-Produktion des Luftmeister-Systems ist für die 2. Jahreshälfte 2017 geplant und zielt vor allem auf Neuanlagen, eignet sich darüber hinaus aber auch für den Einbau in Bestandsanlagen. Dazu müssen in vorhandenen Luftkanal-Systemen nur einige wenige Öffnungen zum Einbringen von Enthalpiefühlern und Massenstromzählern vorbereitet werden (selbstverständlich mit einer anschließenden professionellen Abdichtung der eingebrachten Messstellen). Die Schlüsseltechnologien für die Massenstrom- und Enthalpiemessung stehen bereits heute in Form von erprobten und zuverlässigen Einzelkomponenten (Sensoren) zur Verfügung und werden vom Hersteller projektbezogen in ein Nutzer-spezifisches Technologiekonzept integriert.

Das System wird komplettiert durch eine praxisorientierte MSR-Technik, die eine Einbindung in alle gängigen GLT-Systeme ermöglicht (BACnet, Modbus, M-Bus, …). Damit wird künftig schon in der Planungsphase von größeren Gewerbegebäuden mit entsprechender Klimatechnik eine Ausrüstung mit präziser und verlässlicher Messtechnik möglich, die letztlich eine verbrauchsgerechte Abrechnung von Klimaluft ermöglicht und damit künftige Rechtsstreitigkeiten in diesem Bereich vermeiden hilft. Um dieses Vorhaben noch rechtssicherer zu machen, werden in einem 2. Schritt auch eichfähige Systemkomponenten verfügbar sein.

Und dass intelligente und durchdachte Technik nicht immer unbedingt in „technischem Ambiente“ mit vielen Kabeln, Steckern und Befestigungsklammern daherkommen muss, sondern ganz im Gegenteil auch noch super aussehen kann, unterstreicht der Gewinn des Designpreises „German Design Award 2017“ durch das Luftmeister-System.

Luftmeister, Technik u. Design

Foto: © Luftmeister GmbH

Wenn Sie weitere Fragen zur Raumluft– und Trinkwasserhygiene in Wohnungswirtschaft und Gewerbe- / Industriebauten haben, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Prozesswasser- und Trinkwasserbehandlung sowie der Raumluftkontrolle und -aufbereitung. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praxisnahe Hilfestellungen und sinnvolle und bezahlbare Lösungen zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Hygiene in Ihrer Raumluft und Ihrem Trinkwasser. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular der Web-Site!

Intelligentes Gebäude-Monitoring in der Wohnungswirtschaft

Technisches Gebäude-Monitoring – was ist das und wozu brauche ich das?

Sind Sie in der Haus- / Wohnungs- / Immobilienverwaltung tätig? Lieben Sie das Chaos und verbringen Sie gerne die bundesweit durchschnittlichen 120 Arbeitsstunden pro Jahr mit dem Suchen von Unterlagen, Ordnern und Dokumenten zu? Nein? Dann sollten Sie vielleicht Ihre Arbeitsprozesse in der Überwachung von Gebäuden etwas umgestalten, z.B. mit einem geeigneten Software-Tool, um Ihre Wohnungen, Objekte und Liegenschaften einfacher und übersichtlicher zu verwalten.

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Kaltvernebelung – Desinfektion ohne Wischen

Es gibt viele Wege, Oberflächen durch den Einsatz von Desinfektionsmitteln zu reinigen und zu entkeimen – die Kaltvernebelung ist dabei bis heute wenig bekannt. Der heute meist beschrittene Weg ist der Einsatz von geeigneten Wischtüchern und Vliesen, in Verbindung mit entsprechenden Desinfektionsmitteln, oder auch von vorimprägnierten Wischtüchern und Vliesmaterialien. Dabei wäre es häufig viel bequemer und man erreichte auch die „kritischen Ecken“ viel leichter, wenn man die Desinfektionsmittel als möglichst feinen Nebel versprühen würde (wie es ja in der Vergangenheit mit den „klassischen Desinfektionsmitteln“ auch häufig getan wurde) – wenn da nur nicht die kritische Aerosolbildung wäre …

Klassische Desinfektionsmittel erzeugen gesundheitsgefährdende Aerosole

Bei den heute häufig eingesetzten, marktüblichen Produkten zur Durchführung einer Desinfektion auf der Basis von organischen Bioziden, quaternären Ammoniumverbindungen, oxidischen Wirkmechanismen (Wasserstoffperoxid, Chlor, Chlordioxid, Ozon) und anderen, für den Menschen meist ebenfalls gesundheitsschädlichen und daher kennzeichnungspflichtigen Inhaltsstoffen, ist das in der Tat ein Problem. Wenn es aber doch Produkte gibt, die NICHT gesundheitsschädlich für den Anwender, sondern nur wirksam gegen die eigentlich zu beseitigenden Mikroorganismen, Keime und Bakterien sind?

Antibakteriell, viruzid, fungizid und sporizid wirkende Produkte, die nach dem ECA-Verfahren hergestellt wurden (Elektrochemische Aktivierung), zeigen diese unerwünschten Nebenwirkungen nicht und sind daher bestens geeignet für Sprühanwendungen. Produkte aus der Reihe „Desinfect“ sind hierfür gute Beispiele.

Beispiel Raumdesinfektion durch Kaltvernebelung

Beispiel Raumvernebelung,
Foto: Pfalz Technik

Kaltvernebelung ist eine wirkungsvolle Alternative zu Scheuer-/Wisch- und Sprühdesinfektion

Ganz besonders attraktiv wird deren Anwendung dann, wenn man, im Vergleich zur Wischdesinfektion höheren Materialverbrauch noch einmal massiv reduziert: nämlich, indem man nicht sprüht, sondern das Verfahren der Kaltvernebelung nutzt (auch als „Vernebelungs-Desinfektion“ bezeichnet). Dabei wird durch eine spezielle Technik durch eine geeignete Düse aus dem flüssigen Desinfektionsmittel ein Nebel aus mikrofein verteilten Flüssigkeitspartikeln erzeugt. Dieser feine Nebel bleibt, ähnlich wie der natürliche Nebel, lange in der Luft „stehen“ und erreicht auf diese Weise nicht nur alle Ritzen, Fugen und sonstigen unzugänglichen Stellen, sondern benötigt auch nur einen sehr geringen Materialeinsatz.

Wenn Sie an wirkungsvollen, einfachen und kostengünstigen Maßnahmen zur Desinfektion von Oberflächen, speziellen Räumen oder auch Fahrzeugen, Lebensmittel-Lagerrämen oder Kühlhäusern interessiert sind, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Hygiene und Desinfektion. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten in Hygienefragen. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular dieser Web-Site!

Resistenz bei der Desinfektion

Wie wir aus zahlreichen Berichten in den Medien zu Hygieneproblemen in Kliniken, Krankenhäusern und Altenpflegeheimen wissen, führt die dauerhafte Verwendung von stets gleichen Antibiotika und auch Desinfektionsmitteln mit identischen Inhaltsstoffen zur Ausbildung einer Resistenz bei der Desinfektion und Keimbekämpfung: Mikroorganismen und Keime, die auf die eingesetzten Chemikalien und Wirkstoffe reagieren und dabei zerstört werden, kann man wirkungsvoll beseitigen; dabei können sich aber leider genau die Mikroorganismen und Keime vermehren, die eben NICHT mit den eingesetzten Chemikalien reagieren. Somit ist der Anwender gezwungen, in regelmäßigen Abständen das eingesetzte Desinfektionsmittel und damit den enthaltenen chemisch aktiven Wirkstoff auszutauschen.

Häufiger Einsatz gleichartiger Biozide führt zur Entstehung einer Resistenz

Da die Zahl verfügbarer, antibakteriell wirkender Biomoleküle nicht unendlich groß ist, sind Heerscharen von Produktentwicklern weltweit auf der Suche nach immer neuen Wirkstoffen oder Variationen bestehender Moleküle;

Penicillin, Antibiotika-"Ursubstanz", Reistenz bei der Anwendung möglich

Penicillin, Antibiotika-„Ursubstanz“,
Foto: Wikipedia.org (
) / public domain

man kann sich vorstellen, welche Summen an Geldern für Forschung und Entwicklung hier investiert werden müssen. Sind die Produkte dann am Ende Ihres Produkt-Lebenszyklus angekommen und zeigen keine ausreichende Wirkung mehr gegen die meisten Bakterienstämme und andere Keime, sind wir noch viele Jahre beschäftigt mit Problemen der Entsorgung der Rest- und Abfallstoffe sowie der Reinigung von damit verschmutzten Abwässern, Waschwässern u.a.

Ein anderer Weg, den man zur Verhinderung der Resistenzbildung beschreiten kann, ist die Verwendung von desinfizierenden Stoffen, die keine spezifische Wechselwirkung mit dem jeweiligen Mikroorganismus benötigen, sondern beispielsweise über eine oxidative Wirkung die Zellmembran eines Keimes oder Mikroorganismus‘ schädigen und zerstören. Es gibt zahlreiche Beispiele für solche hochwirksamen Substanzen, die man diesbezüglich als „Breitband-Antiseptika“ betrachten kann, aber leider sind viele dieser Produkte für den Menschen gesundheitsschädlich und daher kennzeichnungspflichtig. Außerdem zeigen solche hochaktiv oxidativ wirkenden Substanzen meist auch zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen: Korrosion, oxidative Schädigung von Oberflächen und Werkstoffen, Farbveränderungen von behandelten Oberflächen und vieles andere mehr. Daher müssen diese Produkte in der Regel schnellst möglich beseitigt bzw. entfernt werden, wenn die gewünschte desinfizierende Wirkung erreicht worden ist.

Oxidativ wirkende ECA-Produkte verhindern Resistenz bei der Bekämpfung von Keimen

ECA-Verfahren, Technologie

ECA-Verfahren, Technologie,
Foto: © InnoWaTech

Produkte, die nach dem Verfahren der elektrochemischen Aktivierung (ECA-Verfahren) hergestellt werden, zeigen solche unerwünschten Nebenwirkungen und -reaktionen nicht, sind aber trotzdem über einen oxidativen Schritt hoch wirksam gegen alle Arten von Mikroorganismen, Keimen, Bakterien, Viren, Sporen und Pilzen. Mit dem Einsatz solcher Produkte kann so der Ausbildung von Resistenzen bei der Keimbekämpfung und Desinfektion wirkungsvoll begegnet werden – und auch die bekannten „multiresistenten Keime „(z.B. MRSA) können wirkungsvoll und nachhaltig bekämpft werden.

Wenn Sie Ihre Hygiene- und Desinfektionsaufgaben mit modernen, wirkungsvollen und kostengünstigen Desinfektionsverfahren und -mitteln dauerhaft und nachhaltig lösen und dabei die Bildung von Resistenzen verhindern und so wirkliche ALLE Schadorganismen wirkungsvoll beseitigen  wollen, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen von Hygiene und Desinfektion. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit dem Bereich „Hygiene und Gesundheit„. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular auf dieser Web-Site!

Verschmutztes Trinkwasser: Problem für die Gesundheit

Trinkwasser aus dem Wasserhahn

Foto: Wikipedia.org (Klaus Ohlenschläger) / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Verschmutztes Trinkwasser in unserer Region eher die Ausnahme

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Die Qualtität des von unseren Wasserversorgern zur Verfügung gestellten Trinkwassers ist in der Regel sehr gut, verschmutztes Trinkwasser tritt daher eher selten auf; mechanische Verunreinigungen werden abfiltriert, unerwünscht hohe Gehalte an Schwermetallen und anderen chemischen Inhaltsstoffen worden durch Flockung und andere technsiche Prozedere abgetrennt, schließlich erfolgt in der Regel eine Entkeimung durch UV-Bestrahlung oder andere chemisch-technische Verfahren, die eine weitestgehende Keimbeseitigung ermöglichen.

verschmutztes Trinkwasser

Foto: © Bau-welt.de

Mit dem Eintritt des Trinkwassers in unser Haus-Wassernetz beginnen häufig die Probleme. Speziell stehendes Wasser in Teilen des Rohrleitugsnetzes führt häufig zu Problemen mit der Trinkwasserqualität (der Fachmann spricht hier von ¨nicht-bestimmungsgemäßem Gebrauch¨): Korrosionseffekte (erkennbar z.B. als Braunfärbung des Wassers), geschmackliche Veränderungen (¨metallischer Geschmack¨), und, besonders kritisch weil häufig nicht leicht zu erkennen, biologische Verunreinigung / Verkeimung.

 Trinkwasserverordnung schreibt Umgang mit dem Lebensmittel Trinkwasser in vielen Details vor

Die Novelle der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) vom Dezember 2012 schreibt sehr genau vor, welche Qualität das Trinkwasser in einer Hausinstallation erfüllen muss, vor allem im Binblick auf die mögliche Verkeimung mit Legionellen. Diese Vorgaben sind insbsondere für gewerbliche Anbieter von Trinkwasser (Wohnungs- und Immobilien-Vermieter, Hotels und Gaststätten, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplatzbetreiber, …), Kommunen und die Öffentliche Hand (-> Schimmbäder, Kindergärten /-Tagesstätten, Sporthallen, …) wie auch für sonstige Industriebetriebe (z.B. mit dem Angebot von Dusch- und Waschmöglichkeiten für Mitarbeiter und Gäste) wichtig; weitere wichtige Informationen und Details zu den Vorgaben finden Sie z.B. hier.

Wenn Sie sicher gehen wollen, das das Trinkwasser in Ihrer Anlage die erforderliche Qualität aufweist und den hygienischen Vorgaben, beispielsweise der TrinkwV, ArbStättV oder auch des ArbSchG,  entspricht, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Trinkwasserbehandlung und -aufbereitung. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel „Trinkwasser“. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular auf dieser Web-Site.

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