Korrosion – ein Schlüsselproblem beim Wassertransport
Projekt

Korrosion – ein Schlüsselproblem beim Wassertransport

… verursachen Schäden in Milliardenhöhe

Beschreibung
  • Elemente:

    Wasser

Lösung kennenlernen

Korrosion in Rohrleitungen, Anlagen und anderen Einrichtungen ist ein Schlüsselproblem unserer Industriegesellschaft. Wenngleich detaillierte Zahlen zu den gesamtwirtschaftlichen Ausfallkosten fehlen, zeigen bereits die Schätzungen von Fachgremien und -organisationen die Größenordnung dieses Problems: so geht aus einer aktuellen Studie der World Corrosion Organisation (WCO) hervor, dass sich die Kosten durch Korrosionsfolgen in den Industrieländern auf 3-4 % des Bruttoinlandsprodukts belaufen, wie aus einer Veröffentlichung der DECHEMA zu entnehmen ist.

Lochfraß, typischer Schaden durch Korrosions

Korrosionsschaden durch Lochfraß,
Foto: © TEGEBA / C. Scheele GmbH

Solche Korrosionsschäden treten in allen wasserführenden Systemen auf. Insbesondere bei erhöhten Temperaturen und bei erhöhtem Sauerstoffgehalt und / oder anderen Oxidationsmitteln werden metallische Oberflächen häufig schnell und irreversibel angegriffen. Dabei kommt es sowohl zu Flächenkorrosionseffekten wie auch zu Lochkorrosion („Lochfraß“).

Schäden durch Korrosion können teure Folgewirkungen haben

Dies kann m Fall einer einfachen Rohrleitung noch ein als gering einzuschätzender Primärschaden sein; bei einem Korrosions-Lochschaden in einer unter Druck betriebenen Dampfkessel sieht das schon ganz anders aus: hier sind schnell 6-stellige Summen für Ersatz und Neubeschaffung dieses Schlüsselelements einer Dampferzeugungsanlage fällig. In allen Fällen von System- und Apparateundichtigkeiten entstehende durch austretendes Wasser häufig hohe Folgekosten (Wasserschäden).

alter Dreizug-Dampfkessel, muss vor Korrosion geschützt werden

Foto: Wikipedia.org (Stahlkocher) / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Daher sollte man beim Betrieb wasserführender Systeme entsprechende Sorgfalt walten lassen. Durch den Einsatz geeigneter Additive für den Korrosionsschutz (Sauerstofffänger, Anti-Oxidantien, Reduktionsmittel) lassen sich nicht nur Primärschäden an Kesseln und anderen Apparaten, Rohrleitungssystemen und Anlagenteilen reduzieren und verhindern, sondern auch die Folgeschäden durch Undichtigkeiten und Wasseraustritte erheblich reduzieren.

Geeignete Additive können Korrosion verhindern

Die Auswahl geeigneter Additive ist stark abhängig von der Art entsprechenden Wasserkreisläufe sowie der Zusammensetzung und den Eigenschaften des zirkulierenden Wassers. Temperatur, pH-Wert, Wasserhärte und viele weitere Faktoren bestimmen das Korrosionsverhalten von Wasser und Dampf. Daher sollten Sie die Auswahl von geeigneten Additiven dem Fachbetrieb überlassen, denn sonst können neben unnötigen Kosten für ungeeignete Produkte auch unter Umständen noch Folgekosten für Schäden an Rohrleitungen, Apparaten und anderen Bauteilen bei der Auswahl ungeeigneter, vielleicht sogar schädlicher Produkte entstehen.

Wenn Sie Korrosionsprobleme und -schäden und die dadurch anfallenden Schadens- und Ausfallkosten dauerhaft vermeiden wollen, nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Prozesswasseraufbereitung und -behandlung. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praktikable, sinnvolle und bezahlbare Lösungen für Ihre Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit dem Problembereich Korrosion. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular dieser Web-Site!

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