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Abwasser

Sehen Sie Beiträge aus der Kategorie: Abwasser

Ecoliance – Workshop „Wasser“ 16.08.2018

Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht – so steht es im UN-Menschenrechtsabkommen aus dem Jahr 2010.

Während wir in Deutschland in der glücklichen Lage sind, das Wasser aus dem Wasserhahn bedenkenlos trinken zu können, ist das in anderen Regionen der Welt oft nicht so einfach …

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Abwasser als Quelle für neue Biomoleküle

In Biofilmen eines Abwasserrohrs in einem Schlachthof fanden Biologen aus Jülich und Düsseldorf Bakterien, die bislang unbekannte Enzyme und Bio-Tenside herstellen. Die gefundenen Biomoleküle sind in der Lage, Fette und Eiweiße abzubauen und Zellmembranen aufzulösen – und zeigen damit eine antibiotische Wirkung.

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Hydroponik: Anbau von Nahrungsmitteln „im Regal“

„Wasser-News“:

Wenn die freie Landfläche zum Anbau von Nahrungsmitteln zu klein wird, weicht man eben in die Halle und in die Höhe aus …

Hydroponik nennt sich die neuartige Technologie, bei der Nahrungsmittel nicht im freien Feld, sondern in Nährlösung schwimmend angebaut werden. Dabei kann man relativ leicht mit mehreren, übereinander geschichteten Ebenen, z.B. in großen Hallen, arbeiten. Neben dem gesparten Platz auf der Fläche können bei den kompakten, übereinander liegenden Anbauflächen auch Bewässerung, Beleuchtung, Düngemittelzufuhr und andere wichtige Wachstumsfaktoren leichter kontrolliert werden als im „freien Anbau“.

 

versuchsanlage_hydroponik_wolfsburg_wiwodeFoto: WirtschaftswocheVersuchsanlage in Wolfsburg: Hydroponik mit Abwasser Die Anbaumethode Hydroponik soll künftig im XXL-Maßstab für Lebensmittel sorgen und dabei Wasser sparen. Nun probieren Forscher, ob das auch mit Abwasser klappt.

 

Während das System mittels Bewässerung durch Frischwasser bereits recht gut etabliert ist, suchen die Forscher nun nach Möglichkeiten, den Ressourcenverbrauch, insbesondere von Wasser, weiter zu reduzieren. Eine mögliche alternative Wasserquelle könnten wenig belastete Abwässer darstellen  („Grauwasser“); je nach Herkunftsart enthalten solche Abwässer evtl. sogar bereits Inhaltsstoffe, die als Nährstoff bzw. Düngemittel für die Pflanzen genutzt werden könnten.

Pflanzenanbau per Hydroponik

Foto: flickr / CC 2.0

Die abwassertechnische Innovation des Verfahrens besteht dementsprechend darin, die Aufbereitung des Bewässerungswassers gezielt auf eine optimale Nährstoffverwertung der Pflanzen auszurichten und somit die Vorbehandlung bzw. Reinigung auf die Entfernung von Schwermetallen, Krankheitserregern, Pharmarückständen und ggf. weiterer Schadstoffe zu reduzieren. Eine spannende Aufgabe, der sich die Mitarbeiter vom Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Braunschweig stellen.

Wenn Sie weitere Fragen zur nachhaltigen Nutzung von Wasser als lebenswichtiger, aber begrenzter Ressource haben, oder zur  Trinkwasserhygiene in Ihrem persönlichen Lebensumfeld (Wohnung, Arbeit, Freizeit), nutzen Sie unsere Sach- und Fachkompetenz als Technische Beratung in allen Bereichen der Prozesswasser- und Trinkwasserbehandlung und -aufbereitung. Als Kompetenznetzwerk mit einem breiten Erfahrungsschatz bieten wir Ihnen praxisnahe Hilfestellungen und sinnvolle und bezahlbare Lösungsansätze, beispielweise zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Hygiene in Ihrem Trinkwasser und Ihrer Raumluft. Gerne beraten wir Sie in einem ersten Gespräch kostenfrei und unverbindlich; nutzen Sie für Ihre Anfrage das Kontaktformular der Web-Site!

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Blog-Beiträge Dr. Matthias Brück

Nanotechnologie: Abwasser mit Nanomagneten reinigen

Die Abtrennung von Wertstoffen aus Abwasser ist ein wichtiges Thema zum Recycling von Stoffen, die als Schlüsselrohstoffe in zugänglichen Lagerstätten nur begrenzt verfügbar, für die Herstellung industrieller oder auch elektronischer Produkte jedoch sehr wichtig sind. Die Universität Würzburg stellt mit der Doktorarbeit des Materialforschers Karl Mandel ein Verfahren aus der Nanotechnologie vor, bei dem eine solche Abtrennung unter Verwendung von Nanomagneten gelingt.

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Bioraffinerie: wertvolle Stoffe aus Abwasser

Prof. Christoph Herwig arbeitet am Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und technische Biowissenschaften der TU Wien mit dem, was andere normalerweise loswerden wollen: es gelingt ihm, aus aus industriellem Abwasser wertvolle Substanzen herzustellen – etwa Carotinoide, Biokunststoffe oder sogar Produkte für die pharmazeutische Industrie. Schlüssel für eine so geplante „Bioraffinerie“ sind dabei sogenannte Halophile: Mikroorganismen , die sich unter den extremen Bedingungen sehr hohen Salzkonzentration besonders wohlfühlen. Sie gedeihen damit unter Umgebungsbedingungen, bei bei denen andere Lebewesen absterben würden.

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Metallrecycling: Textile „Fänger“ für Wertmetalle aus Industrieabwässern

Die Rückgewinnung von Wertmetallen aus Abfällen, Elektronikschrott und Industrieabwässern ist als Metallrecycling bereits seit vielen Jahren ein wichtiges Thema (Stichwort „Seltene Erden“ und die sich für Schlüsselprodukte ergebenden Engpässe).

Unsortierter Sammelschrott

Unsortierter Sammelschrott
Foto: Stefan Kühn / GNU Free Documentation License

Auch Edelmetalle wie Palladium, Gold, Silber und Platin sind als Wertmetalle zu selten und in ihrer klassischen Gewinnung zu teuer, als das man auf ihre Rückgewinnung mit einem geeigneten Recycling-Verfahren verzichten könnte. Nun gelang durch Einsatz eines neuartigen Textils auch die Rückgewinnung von Wertmetallen aus Abwässern, die in diesen nur in sehr geringer Konzentration gelöst sind.

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Mikroplastik in Süsswasser-Ökosystemen – eine unterschätzte Gefahr

Ob aus Duschgels, Zahnpasta oder Peeling-Cremes – winzige Teilchen von Mikroplastik geraten ins Abwasser und werden immer mehr zum Problem. Selbst eine aufwändige Schlussfiltration kann die Partikel nur teilweise abtrennen – weil sie zu klein sind! Allmählich beginnt die Industrie, Alternativen anzubieten – und immer mehr Kosmetikahersteller kündigen an, auf Mikroplastik zu verzichten.

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Salzabwässer: Gefährdet K+S das Trinkwasser in Hessen?

Neuhof, Monte Kali Keutzelbuch

Foto: Wikipedia, publ. domain, CC 3.0

Nachdem bereits vor einigen Tagen ein Pressebericht der FAZ über die Warnung einer hessischen Umweltbehörde vor der möglichen Beeinflussung der Trinkwasserquellen durch die Salzeinleitungen des Kalikonzerns K+S („Kali und Salz“) in Flüsse und Böden für Verunsicherung sorgte, rudert die Umweltbehörde jetzt offenbar zurück.  Erst im September 2014 hatten Priska Hinz (Grüne) und K+S einen vierstufigen Plan vorgestellt, der das Versenken von Salzabwässern bis 2075 beenden soll. Nun kommt erneut Bewegung in das Geschehen und das Hessische Umweltministerium stellt offenbar die K+S-Erlaubnis infrage: Einem weiteren Pressebericht von hr-online zufolge hatte sich am Tiefbrunnen Eitra im Kreis Hersfeld-Rotenburg der Salzgehalt in der Vergangenheit stark erhöht. Nun werden dort erneut Messungen vorgenommen, sagte Umwelt-Staatssekretärin Beatrix Tappeser (Grüne).

Weitere Details zum aktuellen Stand sind aus den zitierten Pressenotizen zu entnehmen. An dieser Stelle wird wieder berichtet werden, sobald weitere Informationen vorliegen.

Für weitere Fragen rund um die Themenbereiche Trinkwasserqualität und -hygiene, Prozesswasseraufbereitung, Hygiene und Desinfektion sowie passiven Wärmeschutz von Gebäuden schauen Sie sich gerne die Beiträge auf meiner Web-Site an und nutzen Sie das Kontaktformular der Web-Site für eine spezifische Anfrage.

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Synthetikkugeln gegen Pharmareste in der Kläranlage

Unser Trinkwasser ist mehr und mehr belastet durch Arzneimittel- und Pharmareste, die im Rahmen der gängigen Abwasseraufbereitung in heutigen Kläranlagen häufig nicht vollständig entfernt werden können, sich daher im erzeugten „Frischwasser“ anreichern und vermehrt zu Umwelt- und Gesundheitsproblemen führen können.

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